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	<title>Admin &#8211; Aktives Museum Südwestfalen</title>
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	<link>https://www.aktives-museum-suedwestfalen.de</link>
	<description>Das Aktive Museum Südwestfalen ist ein Museum, das die Regionalgeschichte des Kreises Siegen-Wittgenstein während der Zeit des Nationalsozialismus darstellt.</description>
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	<title>Admin &#8211; Aktives Museum Südwestfalen</title>
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	<item>
		<title>Jüdische Nachbarn</title>
		<link>https://www.aktives-museum-suedwestfalen.de/juedische-nachbarn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 13:42:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[vergangene Sonderaustellung]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Ausstellung des Geschichtsorts Humberghaus und des Netzwerks Erziehung nach Auschwitz. Die Ausstellung zeigt anhand ausgewählter Biografien jüdisches Leben in der Stadt und auf dem Land in Rheinland und Westfalen [&#8230;]]]></description>
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<p>Eine Ausstellung des Geschichtsorts Humberghaus und des Netzwerks Erziehung nach Auschwitz.</p>



<p>Die Ausstellung zeigt anhand ausgewählter Biografien jüdisches Leben in der Stadt und auf dem Land in Rheinland und Westfalen im beginnenden 20. Jahrhundert. Sie zeigt die Vielfalt jüdischen Lebens vor der Verfolgung im Nationalsozialismus und richtet sich insbesondere an junge Menschen.</p>



<p>Die Ausstellung war vom 04. bis zum 29. Dezember 2022 im Aktiven Museum zu sehen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Schalom. Drei Fotografen sehen Deutschland“</title>
		<link>https://www.aktives-museum-suedwestfalen.de/schalom-drei-fotografen-sehen-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2022 14:21:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[vergangene Sonderaustellung]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, mit Fotografien von Holger Biermann, Rafael Herlich und Benyamin Reich Ein jüdisches Lebensmittelgeschäft in Berlin, eine Rabbinerfamilie mit ihrem Neugeborenen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, mit Fotografien von Holger Biermann, Rafael Herlich und Benyamin Reich</p>



<p>Ein jüdisches Lebensmittelgeschäft in Berlin, eine Rabbinerfamilie mit ihrem Neugeborenen, Polizisten, die eine Synagoge in Frankfurt bewachen – Momentaufnahmen der Fotoausstellung „Schalom. Drei Fotografen sehen Deutschland“.</p>



<p>Die Ausstellung zeigt jüdisches Leben in Deutschland und will anregen zur Auseinandersetzung mit der Frage, wie selbstverständlich dieses heute, mehr als 70 Jahre nach dem Holocaust, ist.</p>



<p>Sie war vom 4. September bis zum 25. Oktober 2022 im Aktiven Museum zu sehen.</p>



<p><em>Foto: Peer Ball</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Un-er-setz-bar. Begegnung mit Überlebenden</title>
		<link>https://www.aktives-museum-suedwestfalen.de/un-er-setz-bar-begegnung-mit-ueberlebenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2022 10:07:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[vergangene Sonderaustellung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Es genügt nur ein Wort: Toleranz. Verständnis füreinander, kein Hass gegeneinander, auch wenn es manchmal nicht leicht ist.“ Das sagt Michaela Vidláková 2013 in einem Interview für die Ausstellung „Un-er-setz-bar. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p>„Es genügt nur ein Wort: Toleranz. Verständnis füreinander, kein Hass gegeneinander, auch wenn es manchmal nicht leicht ist.“ Das sagt Michaela Vidláková 2013 in einem Interview für die Ausstellung „Un-er-setz-bar. Begegnung mit Überlebenden&#8220;.</p>



<p>Michaela Vidláková wurde 1936 in Prag geboren. Sie überlebte mit ihren Eltern das Konzentrationslager Theresienstadt. In der Ausstellung legt sie gemeinsam mit sechs anderen Überlebenden Zeugnis ab von ihren Erfahrungen. Die verschiedenen Dimensionen der nationalsozialistischen Verfolgung, aber auch des Widerstands und der Rettung werden anhand der Biografien der Zeitzeug:innen deutlich. In Filminterviews berichten sie von ihrer Kindheit, von Lagererfahrungen und den Schicksalen ihrer Familien.</p>



<p>Durch ihr Zeugnis ermöglichen sie nachfolgenden Generationen, einen Zugang zur Geschichte des Nationalsozialismus zu finden. Zugleich formulieren sie die Botschaft von der Wichtigkeit der Solidarität der Menschen untereinander für eine weltoffene Gesellschaft.</p>



<p>Die Wanderausstellung des Erinnerungsortes Topf &amp; Söhne Erfurt war vom 30. Januar bis zum 25. März 2022 im Aktiven Museum in Siegen zu sehen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Broschüre</title>
		<link>https://www.aktives-museum-suedwestfalen.de/neue-broschuere-erschienen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2022 16:12:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Leben des Hugo Herrmann. Letzter Repräsentant der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Siegen Am 17. Februar haben die Autorin Traute Fries sowie Vertreter der Vorstände des Aktiven Museums und der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Das Leben des Hugo Herrmann. Letzter Repräsentant der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Siegen</strong></p>



<p>Am 17. Februar haben die Autorin Traute Fries sowie Vertreter der Vorstände des Aktiven Museums und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit eine neue Publikation beider Vereine der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit der Biografie Hugo Herrmanns hat Traute Fries erneut einen wertvollen Beitrag zur regionalgeschichtlichen Forschung geleistet.</p>



<p>Gut recherchiert und reich bebildert bietet die Broschüre interessante Einblicke in das Leben Hugo Herrmanns und seiner Familie. Beleuchtet werden die Zeit vor dem Nationalsozialismus, die Erfahrungen von Ausgrenzung und Verfolgung und das Leben danach, insbesondere Hugo Herrmanns Engagement für die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Siegen.</p>



<p>Die Broschüre kann für den Preis von 6 € in der Geschäftsstelle des Aktiven Museums oder in ausgewählten Siegener Buchhandlungen erworben werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme zur Diskussion um Straßenumbenennungen in Siegen – gemeinsame Erklärung von CJZ und AMS</title>
		<link>https://www.aktives-museum-suedwestfalen.de/stellungnahme-zur-diskussion-um-strassenumbenennungen-in-siegen-gemeinsame-erklaerung-von-cjz-und-ams/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Feb 2022 10:16:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldung]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Dialogangebot an die Bürgerinnen und Bürger</span></h4>
						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Straßennamen dienen zunächst der räumlichen Orientierung in einer Stadt. Sie prägen sich allein schon deswegen in das Bewusstsein und Alltagsleben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ein. Vor allem aber sind sie sichtbarer Teil einer regional geteilten Erinnerung. Als solche markieren die gerade diskutierten Fällen der Lothar-Irle-Straße und (Adolf) Stöcker-Straße eine durchaus brisante Anwesenheit der Vergangenheit in der Gegenwart.</p>
<p>Die aktuelle öffentliche Berichterstattung zu den ersten Überlegungen des städtischen <em>Arbeitskreises zur Aufarbeitung der historischen Hintergründe von Straßennamen</em> verweist darauf, dass der Umgang mit Geschichte, konkret den historischen Personen und Ereignissen im öffentlichen Raum nicht erst seit kurzem von hohem öffentlichen Interesse ist. Die Berichterstattung und Leserbriefe machen aber vor allem deutlich, dass Geschichte bisweilen nur von einigen wenigen <em>gemacht</em> wird. Die so entstehenden Deutungen und Erzählungen verraten mehr über die politische Grundhaltung der gegenwärtigen Akteurinnen und Akteure als über die geschichtlichen Hintergründe. Eine solche Praxis trägt kaum zur sachlichen Klärung bei. Die Fallbeispiele Adolf Stoecker und Lothar Irle sind fraglos diskussionswürdige Ehrungen, allerdings belegen die dazu kontrovers geführten Debatten in der lokalen Presse eindrucksvoll, dass nicht nur breitere Beteiligungsmöglichkeiten, sondern vor allem eine sachliche Fundierung sowie eine gute Moderation dringend von Nöten sind.</p>
<p>Die Gesellschaft für christliche-jüdische Zusammenarbeit e.V. und das Aktive Museum Südwestfalen e.V. begrüßen die aktuellen politischen Aktivitäten im Arbeitskreis „Aufarbeitung der historischen Hintergründe von Straßennamen in Siegen“ der Stadt Siegen. Sie bringen damit langjährige Diskussionen zunächst in eine gute Form kommunaler Entwicklung, ohne allerdings für die hinreichende öffentliche Beteiligung zu sorgen. Die mit der erinnerungskulturellen Bedeutung und Praxis von Straßennamen einhergehenden gesellschaftlichen Aktivitäten und Diskussionen gehören fraglos in einen öffentlichen Diskussionsraum, um eine Teilhabe aller relevanten Personen, Institutionen und Akteure zu gewährleisten. Ein Arbeitskreis der darauf verzichtet, schon zu Beginn breite Beteiligung und (wissenschaftliche) Beratung zu organisieren, vergibt womöglich die große Chance, mit der Zivilgesellschaft nachhaltige Lösungen zu entwickeln.</p>
<p>Das Bewusstsein für das Gewordene und die Konstruktion räumlicher Gegenwart aus der Vergangenheit schafft Grundvoraussetzungen für verantwortungsbewusstes Handeln in einer demokratischen Gesellschaft. Wir möchten als Akteurinnen und Akteure in der regionalen Erinnerungslandschaft im Sinne eines zivilgesellschaftlichen Dialogs zum regionalen Geschichtsbewusstsein mit zwei Formaten einen Beitrag leisten:</p>
<p>Am 5. Mai 2022 findet ein von den Vereinen CJZ und AMS veranstalteter Dialog in der Martinikirche Siegen statt. Regionale wie überregionale Expertinnen und Experten diskutieren gemeinsam mit der interessierten Öffentlichkeit die Grundfragen von Straßennamen und Umbenennungen am regionalen Beispiel (u.a. Lothar Irle, Adolf Stöcker und Otto Krasa).</p>
<p>Die Ergebnisse des Dialogs sowie weitere Forschungen im Rahmen des Projektes „Mapping Memory“ fließen ein in eine interaktive digitale Landkarte zu regionalen Erinnerungsorten, die das Aktive Museum Ende 2022 veröffentlichen wird.</p>
<p>Wir laden hiermit alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Region, alle Institutionen und Vereine sowie die Politik ein, die Angebote zum Dialog zu nutzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Namen der Vorstände</p>
<p>Dr. J. Aspelmeier und Raimar Leng</p></div>
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Erinnerungsarbeit war Hartmut Prange wichtig</title>
		<link>https://www.aktives-museum-suedwestfalen.de/die-erinnerungsarbeit-war-hartmut-prange-wichtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2021 12:11:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verein]]></category>
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					<description><![CDATA[Hartmut Prange (rechts), geboren am 3. März 1940 in Marwalde/Ostpreußen, ist am 21. Dezember 2018 im Uniklinikum Gießen verstorben. Seine Jugend hat er nach der Flucht mit seiner Mutter in [&#8230;]]]></description>
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<p>Hartmut Prange (rechts), geboren am 3. März 1940 in Marwalde/Ostpreußen, ist am 21. Dezember 2018 im Uniklinikum Gießen verstorben. Seine Jugend hat er nach der Flucht mit seiner Mutter in Berleburg verbracht. Sein Vater war Lehrer und verlor sein Leben beim Kampf um Stalingrad. 1960 legte Hartmut Prange am Johannes-Althusius-Gymnasium sein Abitur ab. Am Weidenauer Fürst-Johann-Moritz-Gymnasium unterrichtete er von 1969 bis 2004 die Fächer Mathematik, Physik und Informatik, zuletzt als Studiendirektor. Nach seiner Pensionierung hat sich Hartmut Prange intensiv im Arbeitskreis Toleranz und Zivilcourage mit dem Schicksal russischer und polnischer Zwangsarbeiter in Bad Berleburg befasst. Reisen mit dem Freundeskreis der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Bad Laasphe führten nach Weißrussland, in die Ukraine, nach Polen und Litauen zu den Spuren jüdischen Lebens.</p>



<p>Gemeinsam mit Traute Fries erstellte er 2010 die Dokumentation „Hier geschieht niemandem Unrecht!“ zur Geschichte von Dr. Artur und Else Sueßmann und der Familie ihrer Tochter Annemarie Meyer. Klaus Meyer, einer seiner Berleburger Lehrer, war der Sohn von Annemarie Meyer. Ihren Ehemann Hermann, ehem. Studienrat am FJM-Gymnasium, lernte Hartmut Prange in der Kegelgemeinschaft des Kollegiums kennen.</p>



<p>An der Arbeit des Aktiven Museums Südwestfalen e. V. hat er sich über viele Jahre als Beisitzer im Vorstand mit Museumsführungen, Anfertigen von Ausstellungen und Aufsichten beteiligt, u. a. bei der Stolpersteinausstellung „Erinnern im öffentlichen Raum“, „Die große Illusion –Simon Grünewald“. Seine Recherchen führten ihn in den Geburtsort von Grünewald nach Pömbsen, Ortsteil von Bad Driburg. Regelmäßig nahm er an den Veranstaltungen der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e. V. teil.</p>



<p>Stolpersteinverlegungen in Wittgenstein und im Siegerland waren für Hartmut Prange wichtige Gedenkveranstaltungen. Er organisierte Exkursionen des Aktiven Museums u. a. nach Elsoff und Marburg. Auch am Aktiven Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus im Kreis Siegen-Wittgenstein arbeitete er mit durch Einträge und Fotodokumentationen der Grabsteine von Zwangsarbeitern. Ehefrau Helga Prange begleitete ihren Mann über viele Jahre bei seinen Aktivitäten.</p>



<p>Traute Fries</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Danksagung an Traute Fries und Klaus Merklein</title>
		<link>https://www.aktives-museum-suedwestfalen.de/danksagung-an-traute-fries-und-klaus-merklein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2021 11:08:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verein]]></category>
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					<description><![CDATA[Klaus Merklein, Rolf Dieter Wurmbach, der 2018 zu Besuch im AMS war und Traute Fries]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><!-- divi:paragraph --></p>
<p class="Normal_Web_ tm6 tm7"><span class="tm8">Klaus Merklein, und Traute Fries (Foto oben von links nach rechts: Klaus Merklein und Traute Fries mit Rolf Dieter Wurmbach) haben über viele Jahre zusammen mit Klaus Dietermann durch unermüdlichen Einsatz das Aktive Museum aufgebaut. Nach dem Tod von Klaus Dietermann haben Klaus Merklein und Traute Fries das mit diesem Begonnene fortgeführt und mit großem Engagement die Erweiterung des Museumsbaus und die Schaffung einer wissenschaftlich-pädagogischen Stelle ermöglicht. </span></p>
<p class="Normal_Web_ tm6 tm7"><span class="tm8">Die beiden haben eine Vielzahl von Führungen im Museum und in der Stadt Siegen durchgeführt, außerdem verdanken wir ihnen wichtige Publikationen und die Mitarbeit an Sonderausstellungen. Aus der Vielzahl der Publikationen seien stellvertretend zwei genannt: &#8222;Denkmäler in Siegen – Eine Dokumentation zur politischen Erinnerungskultur im öffentlichen Raum&#8220; (Klaus Merklein, Siegen 2014) bzw. </span><span class="tm8">&#8222;&#8218;Hier geschieht niemandem Unrecht!&#8216; : zur Geschichte von Dr. Artur und Else</span><span class="tm8"> Süßmann&#8220; (Traute Fries, Siegen 2010, zus. mit Hartmut Prange †). </span></p>
<p class="Normal_Web_ tm6 tm7"><span class="tm8">Doch damit nicht genug – Traute Fries und Klaus Merklein verdanken wir auch wesentliche Impulse zur Einrichtung, eine Vielzahl von Beiträgen und laufende Aktualisierungen für die Onlinepublikation &#8222;<a href="https://aktives-museum-suedwestfalen.de/aktives-gedenkbuch/" title="Aktives Gedenkbuch">Aktives Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus im Kreis Siegen-Wittgenstein</a>&#8222;, das der Verein &#8222;Aktives Museum Südwestfalen&#8220; seit 2013 zusammen mit der Universität Siegen zur Verfügung stellt.</span></p>
<p class="Normal_Web_ tm6 tm7"><span class="tm8">Seit Oktober 2020 ist Traute Fries Ehrenvorsitzende des Vereins &#8222;Aktives Museum Südwestfalen&#8220;.</span></p>
<p class="Normal">Ausgewählte Veröffentlichungen:</p>
<ul>
<li><strong>Denkmäler in Siegen. Eine Dokumentation zur politischen Erinnerungskultur im öffentlichen Raum</strong> | Klaus Merklein</li>
<li><strong>Jüdische Familien aus Klafeld-Geisweid</strong> | Traute Fries</li>
<li><strong>Wilhelm Fries aus Weidenau. Ein beispielhaftes Leben im 20. Jahrhundert </strong>| Traute Fries</li>
<li><strong>Die Deutsche Friedensgesellschaft im Bezirk Sieg-Lahn-Dill in der Weimarer Republik </strong>| Traute Fries</li>
</ul>
<p><!-- /divi:paragraph --> <!-- divi:paragraph --> <!-- /divi:paragraph --> <!-- divi:list --> <!-- /divi:paragraph --></p></div>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_0 et_pb_bg_layout_light" href="https://aktives-museum-suedwestfalen.de/veroeffentlichungen/">Mehr erfahren</a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das Aktive Museum Südwestfalen bedankt sich für diesen unermüdlichen Einsatz!</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erinnerungen an Klaus Dietermann (1949– 2017)</title>
		<link>https://www.aktives-museum-suedwestfalen.de/erinnerungen-an-klaus-dietermann-1949-2017/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2021 10:45:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verein]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Thema Nationalsozialismus hat Klaus Dietermann seit der Lehramts-Studienzeit nicht mehr losgelassen. Die Hausarbeit von 1973 trug den Titel &#8222;Untersuchungen zur Geschichte der Juden des Siegerlandes unter dem Nationalsozialismus&#8220;. Seine [&#8230;]]]></description>
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<p>Das Thema Nationalsozialismus hat Klaus Dietermann seit der Lehramts-Studienzeit nicht mehr losgelassen. Die Hausarbeit von 1973 trug den Titel &#8222;Untersuchungen zur Geschichte der Juden des Siegerlandes unter dem Nationalsozialismus&#8220;. Seine ganze Aufmerksamkeit galt dem Schicksal der Opfer, die er vor dem Vergessen bewahren wollte. Er setzte da an, wo Pfarrer Walter Thiemann in Zusammenarbeit mit weiteren Zeitzeugen 1968 mit der Broschüre &#8222;Von den Juden im Siegerland&#8220; begonnen hatte. Bis Mitte des Jahres 2017 forschte Klaus Dietermann im Siegener Stadtarchiv, das er nach seinem Umzug in die Oberstadt ständig besuchte. Zuletzt fotografierte er die Sterbeurkunden der durch Hunger und Krankheit zu Tode gekommenen Zwangsarbeiter. Er hatte noch so viel vor, wie er mir im Telefongespräch kurz vor seinem Tod sagte. Klaus Dietermann starb am 14. August 2017. Als langjährige Wegbegleiterin weiß ich, wie intensiv er sich mit den Berichten der Zeitzeugen befasste und sie niederschrieb. Ich denke da an Käthe Stern, Hugo Herrmann, Batia Holz (Betty Hochmann), Gary (Günter) Wolff, Hans-Günter Goslar, die Nachkommen der Familien Holländer und Schäfer aus Hilchenbach, Wilhelm Krämer (Bruder von Walter Krämer) und nicht zuletzt auch an meine Eltern Ruth und Wilhelm Fries, die mit der Familie von Samuel Frank von 1933 bis 1941 in Weidenau unter einem Dach lebten.</p>



<p>Seit Anfang der 1970er Jahre arbeitete Klaus Dietermann in der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e. V. mit, davon seit 1976 für lange Jahre als Geschäftsführer. Manfred Zabel, sein Begleiter von Beginn an, wies in der Traueransprache darauf hin, wie sehr<em> </em>die Mitarbeit Dietermanns im Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR) geschätzt wurde. Er hatte Anteil an der 1983 verliehenen Theodor-Heuss-Medaille der Stiftung Theodor-Heuss-Preis. 1983 führte Klaus Dietermann die „Alternative Stadtrundfahrt Siegen, eine Stadt unter dem Hakenkreuz“ ein und leitete rund 200 Fahrten. Er lud zu Besichtigungen der jüdischen Friedhöfe im Kreis Siegen-Wittgenstein und besonders zum Hermelsbacher Friedhof mit den Gräbern der verschiedenen Opfergruppen ein. Am 7. Mai 2017 fand sein letzter Rundgang unter dem Motto „Steine sprechen“ statt. Gern nahmen Interessierte an seinen sonntäglichen Spaziergängen entlang der Stolpersteine und der Standorte der ehemaligen Geschäfte jüdischer Eigentümer in Siegen teil.</p>



<p>Dietermanns Engagement fand Ausdruck in zahlreichen Publikationen, die er gern im Format des DIN A4-Schulheftes drucken ließ, und in vielen Aufsätzen. Sein besonderer Einsatz galt dem Aktiven Museum Südwestfalen, dem Dokumentations- und Lernort für regionale Zeitgeschichte am Platz der Synagoge Siegen, Obergraben 10. Mit der improvisierten Ausstellung zum Pogromgedenktag im November 1991 in drei Bunkerzellen begann ein mehrjähriger Kampf um die Einrichtung der Gedenkstätte. 1996 wurde das Museum mit 60 m<sup>2</sup> Ausstellungsfläche eröffnet. Wurde dabei zunächst an die jüdischen Opfer erinnert, konnte nach der Erweiterung im Jahr 2001 auf der Fläche der unteren Bunkeretage auch der anderen Opfer des Naziterrors gedacht werden. Die öffentliche Hand, Land NRW, Kreis und Stadt, trugen jeweils die Kosten für den Umbau der Bunkeretage. Seit Ende 2006 setzte sich Dietermann dafür ein, das Angebot von Landrat Paul Breuer auf Erweiterung des Museums um eine Etage zu verwirklichen. Die Umsetzung verzögert sich leider, dabei ist die Finanzierung gesichert. Die Umbauarbeiten werden im Jahr 2018 durchgeführt. Klaus Dietermann hätte sich gern an der Neukonzeption der mittlerweile über 20 Jahre alten Ausstellung beteiligt. Er hatte sie seinerzeit gemeinsam mit dem Leiter des Siegerlandmuseums, Dr. Jürgen Schawacht, erstellt. Das Vorstandsteam des AMS wird sich bemühen, die Umsetzung in seinem Sinne zu realisieren. Ein weiteres Anliegen war ihm, dass die bisherige ausschließliche ehrenamtliche Arbeit durch eine hauptamtliche wissenschaftliche Fachkraft ergänzt würde.</p>



<p>Klaus Dietermann hat für sein jahrzehntelanges Engagement, er gehörte dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte in NRW e. V. seit der Gründung 1995 an, bis auf die Verleihung des „Obermayer German Jewish History Award“ im Jahr 2009 jegliche öffentliche Ehrung abgelehnt. Er sah es als seine Pflicht an, wiedergutzumachen, was die Generationen zuvor an Unrecht getan haben. Dazu gehörte die vorbildliche Pflege der Beziehungen zu den Nachkommen der Holocaustopfer. Das war zuletzt der Besuch der Nachkommen von Mathilde und Siegmund Hochmann im Frühjahr 2017. Klaus Dietermann hat mit seiner Arbeit Marksteine gesetzt.</p>



<p>(Traute Fries)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jüdische Soldaten des Ersten Weltkriegs aus der Synagogengemeinde Siegen (2016)</title>
		<link>https://www.aktives-museum-suedwestfalen.de/juedische-soldaten-des-ersten-weltkriegs-aus-der-synagogengemeinde-siegen-2016/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2021 10:51:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[vergangene Sonderaustellung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://aktives-museum-suedwestfalen.de/?p=881</guid>

					<description><![CDATA[Die anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus 2016 gezeigte Ausstellung bewegt sich im Zeitraum eines vor 100 Jahren noch andauernden Ersten Weltkriegs. Es sollte an die jüdischen Soldaten [&#8230;]]]></description>
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<p>Die anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus 2016 gezeigte Ausstellung bewegt sich im Zeitraum eines vor 100 Jahren noch andauernden Ersten Weltkriegs. Es sollte an die jüdischen Soldaten aus der Synagogengemeinde Siegen erinnert werden. Diese umfasste die kleine Minderheit der Stadt und des Kreises Siegen. Aus der Gemeinde waren 32 Soldaten beteiligt. Der Siegener Lehrer und Kantor Simon Grünewald stellte nach dem Krieg fest, dass &#8222;allein schon aus (s)einer kleinen jüdischen Gemeinde von etwa 25 Familien 8 Mann im Kriege gefallen sind&#8220;.</p>



<p>Der Kriegsbeginn 1914 war für viele Juden Anlass, ihr &#8222;Deutschtum&#8220; zu beweisen, nachdem sie als &#8222;Fremdlinge&#8220; angefeindet, als nicht dem deutschen Volk zugehörig, gedemütigt wurden. Sie meldeten sich freiwillig oder wurden verpflichtet.</p>



<p>Die anfängliche Kriegsbegeisterung erlitt im Oktober 1916 einen Rückschlag. Die Oberste Heeresleitung ordnete eine so genannte Judenzählung an. Diese sollte belegen, dass Juden unterdurchschnittlich – im Verhältnis zu ihren christlichen Mitkämpfern – Kriegsdienst leisteten. Da die so bezeichnete Judenzählung nicht das von der OHL gewünschte Ergebnis brachte, wurde sie nicht veröffentlicht. Stattdessen wurde der hässliche Spruch &#8222;Überall grinst ihr Gesicht, nur im Schützengraben nicht!&#8220; verbreitet.</p>



<p>Insgesamt verloren 12.000 jüdische deutsche Soldaten ihr Leben.</p>



<p>Die Displays der Ausstellung widmeten sich den Schicksalen der Kriegstoten aus der Synagogengemeinde Siegen. Es wurden biografische Daten, Fakten zu Grablegungen und militärischen Einheiten, Todesanzeigen und Fotos von den Friedhöfen in Belgien, Frankreich und im Siegerland sowie von anderen hiesigen Erinnerungsorten abgebildet.</p>



<p>Die von der Obersten Heeresleitung konstruierte Verschwörungstheorie, Sozialdemokraten und andere demokratische Parteien für die militärische Niederlage des Deutschen Reichs verantwortlich zu machen, wurde später als bewusste Geschichtsfälschung enttarnt und daher auch als Dolchstoßlüge bezeichnet. Antisemiten schlossen sich dieser Lüge an und suchten bei den Juden die Schuld. Diese Legende begünstigte entscheidend den Aufstieg des Nationalsozialismus.</p>



<p>Diejenigen jüdischen Soldaten, die den Krieg überlebt hatten, und deren Familienangehörige erfuhren 15 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs Ausgrenzung und Verfolgung durch das NS-Regime.</p>



<p>Aus der Auflistung der Kriegsteilnehmer in der Ausstellung wurde ersichtlich, dass 14 Soldaten des Ersten Weltkriegs Opfer der Nationalsozialisten mit tödlichem Ausgang wurden und lediglich zehn von ihnen mit ihren Familien fliehen konnten. Auf den Plakaten wurden exemplarische Lebensläufe erzählt. </p>
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		<title>Walter Krämer. Schlosser, Politiker, Arzt von Buchenwald (2015)</title>
		<link>https://www.aktives-museum-suedwestfalen.de/walter-kraemer-schlosser-politiker-arzt-von-buchenwald-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2021 10:45:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[vergangene Sonderaustellung]]></category>
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<p>Walter Krämer wurde am 21. Juni 1892 in Siegen als Sohn eines Lokomotivführers geboren. Er wuchs auf in einem konservativ-deutschnationalem Elternhaus. Nach der Volksschule absolvierte er eine Lehre als Schlosser. 1911 verpflichtete er sich für vier Jahre als Matrose. Wegen des Kriegsbeginns musste er weiter dienen. Aufgrund der auf den Schiffen herrschenden Zwei-Klassen-Gesellschaft wandelte er sich zum Revolutionär. Er desertierte 1917, wurde gefasst und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.</p>
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<p>Durch die November-Revolution kam er 1918 frei. Sein Leben war unstet. Er schloss sich der USPD an, kämpfte in der Roten Ruhrarmee und gehörte 1920 zu den Gründern der Kommunistischen Partei (KPD) in Siegen. 1923 heiratete er; im November desselben Jahres wurde er wegen Vorbereitung zum Hochverrat verhaftet und angeklagt. Das Leipziger Reichsgericht verurteilte ihn 1925 zusammen mit 14 anderen Siegerländer Kommunisten zu drei Jahren und sechs Monaten Haft.</p>
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<p>1927 aufgrund einer Amnestie wieder in Freiheit, wurde er Politischer Leiter der KPD in Krefeld, danach in Elberfeld und in Kassel. Im April 1932 wurde er in den Preußischen Landtag gewählt. Wie Tausende von Genossen wurde Walter Krämer in der Nacht des Reichstagsbrands 1933 festgenommen und wiederum wegen Vorbereitung zum Hochverrat 1934 zu drei Jahren Haft verurteilt. Nach Verbüßung der Strafe wurde er in das KZ Lichtenburg eingeliefert; 1937 musste er beim Aufbau des KZ Buchenwald mitarbeiten. 1939 übernahm er dort die Leitung des Krankenbaus. Er eignete sich medizinische Kenntnisse und Fertigkeiten an, operierte heimlich Gefangene und rettete so zahlreiche Menschenleben.</p>
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<p>Der KZ-Kommandant ließ Krämer in ein Außenlager nach Goslar-Hahndorf verlegen und dort am 6. November 1941 hinterrücks erschießen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfuhr Walter Krämer zahlreiche Ehrungen. Im Jahr 2000 wurde er posthum mit der Medaille &#8222;Gerechter unter den Völkern&#8220; der Gedenkstätte Yad Vashem in Israel geehrt.</p>
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<p>Zum Holocaust-Gedenktag 2015 fand im AMS eine umfangreiche Ausstellung zum Leben Walter Krämers statt. Sie wurde von Vorstandsmitgliedern des AMS, Klaus Dietermann, Klaus Merklein und Hartmut Prange, sowie Mitgliedern der VVN-BdA, Hans Walter Klein, Joachim Mertens und Torsten Thomas, erstellt.</p>
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<p>Ein neues Buch &#8222;<a href="https://aktives-museum-suedwestfalen.de/veroeffentlichungen/" data-type="page" data-id="105">Walter Krämer – Schlosser, Politiker, Arzt von Buchenwald</a>&#8220; von Klaus Dietermann und Prof. Dr. Karl Prümm erschien zur gleichen Zeit.</p>
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