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SUMMARY:Eröffnung der neuen Sonderausstellung: Dietrich Bonhoeffer - Leben und Werk. Ergänzt durch die Biographien verfolgter Siegerländer Pfarrer
DESCRIPTION:Eröffnung der neuen Sonderausstellung im AMS\nam 10. Mai 2025!\n\n„Dietrich Bonhoeffer – Leben und Werk\nErgänzt um die Biographien Siegerländer Pfarrer“\n\nDie Ausstellung dokumentiert wichtige Lebensstationen des evangelischen Theologen und enthält Zitate von Dietrich Bonhoeffer sowie seinen Wegbegleitern – von der Geburt in Breslau über seine Reisen nach New York oder Südamerika bis hin zu seiner Inhaftierung und Hinrichtung. Dietrich Bonhoeffer wurde nur 39 Jahre alt. Der evangelische Theologe arbeitete als Pfarrer in Berlin und London und kritisierte bereits 1933 die Ausschreitungen der Nationalsozialisten gegen Juden. Er gehörte zur „Bekennenden Kirche“\, die sich gegen die Gleichschaltung der Kirchen an das NS-Regime zu wehren versuchte. Als Mitglied des militärisch-politischen Widerstands bemühte sich Bonhoeffer um Kontakte ins Ausland. 1943 wurde er festgenommen und nach Aufenthalten in verschiedenen Gefängnissen im April 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg hingerichtet. Die Ausstellung des Evangelischen Presseverbandes für Bayern e.V. (EPV) wird in Kooperation\ndes Aktiven Museums Südwestfalen mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e. V. und der Erwachsenenbildung im Ev. Kirchenkreis-Siegen- Wittgenstein (Erwachsenenbildung im Ev. Kirchenkreis) bis zum 06.07.2025 im Aktiven Museum Südwestfalen\, Obergraben 10\, in Siegen zu sehen sein.\nDer Eintritt ist kostenfrei.\n\nDie Ausstellung wird eingeführt durch den Vorsitzenden der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland\, Pfr. i.R. Raimar Leng:\n\nDietrich Bonhoeffers Weg über den Pazifismus in den aktiven Widerstand gegen das NS-Regime – Aspekte einer außergewöhnlichen Biographie \nDietrich Bonhoeffer hat bereits früh und öffentlich Stellung bezogen gegen die wachsende Ausgrenzung von Jüdinnen und Juden während der NS-Zeit. Dies unterscheidet ihn deutlich von anderen Vertretern der Bekennenden Kirche\, die sich zur sogenannten „Judenfrage“ eher vorsichtig geäußert haben\, nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer traditionell antijudaistischen christlichen Theologie. „Tu Deinen Mund auf für die Stummen“\, dieses Zitat aus dem Buch der Sprüche im Alten Testament führte Bonhoeffer in diesem Zusammenhang immer wieder an und ermahnte seine Kirche\, sie müsse ihr Wächteramt hörbar wahrnehmen gegenüber einem alle gesellschaftlichen Kräfte vereinnahmenden und gleichschaltenden Staat. Als überzeugter Pazifist war Dietrich Bonhoeffer fasziniert von Ghandis gewaltlosen Widerstandesformen. Bonhoeffer plante sogar eine Indienreise\, um sich mit Ghandi zu treffen\, konnte diesen Plan allerdings nicht mehr verwirklichen. Die Frage drängt sich geradezu auf: Was führte Dietrich Bonhoeffer als überzeugten Pazifisten in den aktiven\, Gewalt ausdrücklich als Mittel einsetzenden Widerstand? \nDer Vortrag mit anschließender Diskussion zeichnet die Stationen dieses Weges nach. Ungeahnte Aktualität gewinnt dieses Thema nicht zuletzt durch den jüngst erschienenen Kinofilm „Bonhoeffer“. Der US-amerikanische Regisseur und Drehbuchautor Todd Komarnicki setzt sich mit diesem Film eindeutig über biographische und historische Fakten hinweg und leistet so der Vereinnahmung Dietrich Bonhoeffers durch rechtsevangelikale Kräfte Vorschub. Der Referent\, Pfarrer i.R. Raimar Leng war viele Jahre in Siegen als Gemeindepfarrer und im Schuldienst tätig. Seit Studientagen begleitet ihn die Faszination für die Theologie und den Lebensweg von Dietrich Bonhoeffer. \nDie Veranstaltung ist kosten- und anmeldefrei. Eine Kooperation des Aktiven Museums Südwestfalen\, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V. und der Erwachsenenbildung im Ev. Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein. \n\n\n#neuesonderausstellung #dietrichbonhoeffer\n#kooperation #mai2025
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